Im Zuge der umfassenden Revitalisierung des Kraftwerks Rosenheim am Inn wurden sowohl die Hauptkomponenten der Turbine als auch der dazugehörige bestehende Korrosionsschutz grundlegend erneuert. Ziel dieser Maßnahmen war es, die Betriebssicherheit zu erhöhen, die Lebensdauer der Anlage zu verlängern und den aktuellen technischen sowie umweltrelevanten Anforderungen gerecht zu werden.
Besondere Bedeutung kam dabei der Erneuerung des Korrosionsschutzsystems zu, da diese Arbeiten in enger Abstimmung mit den übrigen Gewerken – wie Maschinenbau, Elektrotechnik und Bauwesen – durchgeführt werden mussten. Nur durch eine präzise Koordination konnte sichergestellt werden, dass die einzelnen Arbeitsschritte reibungslos ineinandergreifen und keine Verzögerungen im Gesamtprojektablauf entstehen.
Im ersten Schritt wurde die bestehende Altbeschichtung vollständig entfernt. Dies erfolgte im herkömmlichen Sandstrahlverfahren, wodurch sämtliche korrosionsanfälligen Rückstände, Ablagerungen und beschädigten Schichten restlos beseitigt wurden. Diese gründliche Vorbereitung der Oberflächen ist entscheidend für die Haftung und Langlebigkeit des neuen Beschichtungssystems.
Anschließend wurde ein moderner abriebfester, 2-Komponenten-Beschichtungsstoff auf Epoxidharzbasis (lösemittelfrei) aufgebracht, das speziell auf die hohen Anforderungen im Stahlwasser Umfeld abgestimmt ist. Durch den Einsatz hochwertiger Materialien und moderner Applikationsverfahren konnte eine gleichmäßige und langlebige Beschichtung gewährleistet werden.
Insgesamt trägt die Erneuerung des Korrosionsschutzes wesentlich zur nachhaltigen Sicherung des Anlagenbetriebs bei und stellt einen wichtigen Baustein innerhalb der gesamten Revitalisierungsmaßnahmen dar.
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