BVH Eintrittsabscheider

BVH Eintrittsabscheider

Kunde: Heat wärmetechnische Anlagen GmbH
Einbauort: RAG Haidach Ausführende
Firma: Koschutz Oberflächentechnik GmbH
Ausführungsort: Kowerk Linz

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Der 22,5 to schwere Eintrittsabscheider, gefertigt von der Firma Heat wärmetechnische Anlagen GmbH wurde im Juni 2020 in unserem Kowerk in Linz korrosionsgeschützt.  
 
Die Funktionen und Aufgaben des Eintrittsabscheiders, der nach Abschluss der Beschichtungsarbeiten nach Haidach transportiert wurde, erklärt Herr Rudolf Loisel, Abteilungsleiter am RAG Gasspeicher Haidach:
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Rudolf Loisel

Dieser Behälter ist der letzte Abscheider vor der Trocknung. Ein Übertrag von Flüssigkeiten oder Stäuben würde sehr rasch zu einer Schädigung der nachfolgenden Festbetttrocknung führen. Aus diesem Grund ist die Funktion dieses Abscheiders sehr wichtig für die Gasqualität und Standzeit des gesamten Trocknungsstranges.
 
Das Gas wird in einer natürlichen Sandsteinlagerstätte gelagert. Dort hat es die Möglichkeit sich mit den darin vorkommenden Stoffen und Mineralien anzureichern. Nach der Entnahme aus der Gaslagerstätte und vor Übergabe an das Gasleitungsnetz müssen diese Stoffe aus dem Gas gefiltert werden. Diese Begleitstoffe im unbehandelten Roh Gas sind in der Regel Salzwasser, Kohlenwasserstoffkondensate und Stäube in denen Tone und Schwefel vorhanden sind. Die Betriebstemperatur liegt zwischen 20 und 35 °C, der Betriebsdruck liegt zwischen 40 und 90 bar. Entsprechend dem Lagerstättendruck kann das zu filternde Gas bis 100 % mit Wasser gesättigt sein.
 
Je nach Speicherfüllstand haben diese Stoffe unterschiedliche Zusammensetzung. Am Beginn der Entnahme muss diese Behälter als reiner Staubabscheider funktionieren, nach etwa einem Drittel der Ausspeicherphase beginnt der Kondensat Anfall bevor er ab der Mitte der Entnahme als reiner Flüssigkeitsabscheider fungiert. Deshalb ist der Behälter mit zwei Abscheider Stufen ausgestattet. Die erste Stufe als Zyklonabscheider der den Großteil der Begleitstoffe ausscheidet. Die zweite Stufe ist als Filterabscheider ausgeführt, der die Feinteile und Aerosole bindet um den geforderten Reinheitsgrad zu erreichen.

Um diesen Anforderungen zu entsprechen wurde folgender Beschichtungsaufbau gewählt.

Bearbeitung der Innenflächen:
• Strahlen, Reinheitsgrad Sa 2 ½ , Rauhtiefe ca 70 µm
• 3 x Epoxy Phenolharz-Novolacbasis, Interline 994 a ca 100 µm

Die Vorzüge des Interline 994 liegen klar auf der Hand, so Dieter Hüthmair, (Frosio Inspektor Level 3); technischer Berater der Firma Akzonobel:

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Dieter Hüthmair

Interline 994 ist eine auf Basis Phenolharz-Novolac formulierte Tank-Innenbeschichtung mit hervorragender Beständigkeit gegenüber einer Vielzahl von Chemikalien im Speziellen Rohöl und Kohlenwasserstoffverbindungen. Zudem kann Interline 994 bei sehr hohen Prozesstemperaturen und Drücken bzw. Druckschwankungen eingesetzt werden. Gleichzeitig weist das Material sehr gute Verarbeitungseigenschaften auf.

Für die Anwendung bei der RAG ist das Material – wie langjährige Erfahrungen zeigen – die ideale Lösung.

Die Belastung für die äußeren Flächen wurden gem. seiner Umgebungsbedingungen am Gasspeicher Haidach gem. C4 hoch wie folgt bearbeitet:

Bearbeitung der Außenflächen:
• Strahlen, Reinheitsgrad Sa 2 ½, Rauhtiefe ca 70 µm
• 1 x Grundbeschichtung mit Epoxy Zinkstaub, ca 70 µm
• 1 x Zwischenbeschichtung mit 2K Epoxy Eisenglimmer, ca 80 µm
• 1 x Deckbeschichtung mit 2K Polyurethan, ca 80 µm, RAL 9001

Der Arbeitsablauf:
In unserem Kowerk, am Geländer der Voestalpine Linz, wurde in enger Zusammenarbeit sowohl mit unserem Kunden als auch dem Endkunden wie folgt vorgegangen:

In gemeinsamer Absprache vor Ort wurde mit allen Beteiligten die genaue Vorgehensweise besprochen. Vor allem die zu schützenden, weil bearbeitenden Flächen, stellten uns aufgrund ihrer Bauweise vor eine große Herausforderung.

In Zusammenarbeit mit der Tischlerei der Voestalpine fertigte diese in mehrtägiger Arbeit exakte und passgenaue Schutzvorrichtungen aus Holz, die der Energie des Strahlmittels standhalten konnten.

Zuvor wurde der gesamte Behälter innen und außen mehrmals mit Heißwasserhochdruck gewaschen um sämtliche Verunreinigungen eingebrachte Öle und Fette zu entfernen die beim Fertigungsprozess den Behälter verunreinigt hatten.

Unmittelbar danach wurde die gesamte Oberfläche gestrahlt.

Die Grundierung erfolgte unmittelbar nach der Strahlentrostung. Im Innenbereich mussten alle erschwert zugänglichen Stellen mit Rolle und Pinsel vorgestrichen werden. Die gesamten Beschichtungsarbeiten dauerten 3 Tage. Sowohl das Strahlen als auch die fertige Beschichtung wurden von unserem Kunden begleitet und abgenommen.

 Auch Ein- und Anbauteile wurden bei uns konserviert

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Mehr Informationen

Die Verladung erfolgte nach einer Schlusstrocknungszeit und kundenseitigen Montagearbeiten von ca 1 Woche. Die Manipulation erfolgte genau wie beim Antransport auch bei der Verladung zum Abtransport mittels 800 to Autokran der Firma Felbermayr, deren kurzfristige Verfügbarkeit uns stets eine hohe Flexibilität ermöglicht.

Baustelle abgeschlossen – Sanierung Wehrfeld Kraftwerk Perach

Sanierung Wehrfeld im Auftrag der Verbund Innkraftwerke GmbH

 

Wir haben im Auftrag der Firma Verbund Innkraftwerke GmbH das Wehrfeld 4 des Kraftwerks Perach saniert und nunmehr die Baustelle erfolgreich abgeschlossen.

Die Anforderung umfasste die unter- sowie oberwasserseitige Aufbringen einer Beschichtung im Bereich Stahlwasserbau.

Wir möchten uns an dieser Stelle für das langjährige Vertrauensverhältnis zur Verbund Innkraftwerke GmbH bedanken und freuen uns sehr über das positive Feedback unseres Kunden.

Die Instandsetzung mit einer möglichst kurzer Abstellphase war bei diesem Projekt eine konkrete Vorgabe. Koschutz ist aufgrund seiner Erfahrung und Leistungsstärke dafür der ideale Partner.

Da dies zu einem der Leistungsschwerpunkte unseres Unternehmens zählt, vertrauen immer mehr Unternehmen im In- und Ausland auf unser Know-how.

Sollten Sie technische und/oder preisliche Auskünfte über Korrosionsschutz im Bereich Stahlwasserbau benötigen, stehen wir Ihnen jederzeit gerne zur Verfügung.

Hier finden Sie Ihren richtigen Ansprechpartner   (Link zu:  https://koschutz.at/kontakt/team/ )

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VOK Fachtagung

Anfang Oktober findet jährlich die VOK Fachtagung in Wien statt.
Unsere Techniker nahmen die Chance zur Weiterbildung und zum Erfahrungsaustausch gerne an.
Herr Aspöck, unser Geschäftsführer, hielt einen Vortrag über die Entwicklung der Branche sowie der Personalfindungsproblematik. Sein Vortrag wurde mit großem Interesse verfolgt, und bekam gutes Feedback der rund 130 Teilnehmer.

Baustelle abgeschlossen – Airbus Hamburg

Im Auftrag der MCE GmbH

Bauvorhaben Airbus Hamburg fertiggestellt.

Wir haben im Auftrag der Firma MCE GmbH, Linz. 3 Taktgestelle für Airbus Hamburg beschichtet.

Die Anforderung war eine Beschichtung mit  Brandschutzwiderstandsklasse R 30 samt Deckbeschichtung vor Ort auf zu tragen. Die Koordination mit den verschiedenen anderen Gewerken, wurde von unseren Mitarbeitern hervorragend gemeistert.  Ein Taktgestell ist kurz gesagt, ein bewegliches Arbeitsgerüst, dass exakt auf die zu bearbeitenden Bauteile angepasst wird. In diesem Fall der A 320.

Wir genießen das Vertrauen der Firma MCE GmbH und der Firma Airbus schon über viele Jahre und freuen uns, dass wir den Auftrag für weitere 3 Taktgestelle im Herbst 2019 erhalten haben.

Da dies zu Leistungsschwerpunkten unseres Unternehmens zählt, vertrauen immer mehr Unternehmen im In- und Ausland auf unser Know-how.

Sollten Sie technische und/oder preisliche Auskünfte über Brandschutzbeschichtungen benötigen, stehen wir Ihnen jederzeit gerne zur Verfügung.

Sanierung der Druckrohrleitung Großarl

Im Auftrag der Energie AG auf in den schönen Pongau

Der Korrosionsschutz auf den Außenflächen einer solchen Druckrohrleitung ist ständigen Belastungen durch Schwitzwasser und Umwelteinflüsse ausgesetzt (Moose, Bewitterung, UV-Strahlung). Er muss daher in regelmäßigen Abständen erneuert werden. Da dies zu den Leistungsschwerpunkten unseres Unternehmens zählt, vertrauen immer mehr Unternehmen im In- und Ausland auf unser Know-how.
 
Wobei die Dimensionen schon ziemlich beeindruckend sind. Die Druckrohrleitung hat eine Länge von 395 m und einen Durchmesser von 1,65 m. Die zu bearbeitende Oberfläche beträgt ca. 2.150 m². Der Höhenunterschied zwischen Einlauf (833,2 m) und Kraftwerk (740 m) beträgt 93,2 m. Über diese Druckleitungen werden zwei Francisturbinen mit einer Energieleistung von 6,4 MW angetrieben.
 
Unsere Arbeiten:
  • Einrichten der Baustelle inkl. Gerüstung und Einhausung der Rohrleitung
  • Aufbau und Betreiben einer Bewetterung (Be- und Entlüftung)
  • Sandstrahlen nach Normreinheitsgrad SA 2 ½ , inkl. Räumen und Entsorgen des verbrauchten Strahlmittels
  • Grundbeschichtung, Agrozinc EP, SSD 80 µm
  • 2-malige Zwischenbeschichtung, Agropox 10 EG, SSD je 100 µm
  • Deckbeschichtung, Agropur EG, SSD 80 µm, RAL 6003

Social Media Workshop

Koschutz goes Facebook

Social Media ist inzwischen zu einem wesentlichen Faktor in der Unternehmenskommunikation geworden. Wie bei unseren täglichen Arbeiten, setzen wir auch hier auf Professionalität. Die Basis dafür hat ein „Social Media Workshop“ mit der Firma Hammerer geschaffen.

Informieren Sie sich über unsere aktuellen Projekte und Interna auch auf diesem Weg. Wir freuen uns über jedes „Gefällt mir“!

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